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Viele Psychotherapeut:innen stehen heute vor der Aufgabe, ihre Praxis sichtbar zu machen – ohne dabei gegen berufsethische Grundsätze oder Werberichtlinien zu verstoßen. Gleichzeitig ist der Bedarf groß, und viele Menschen suchen aktiv nach therapeutischer Unterstützung. Die Frage lautet daher: Welche Werbemöglichkeiten stehen Psychotherapiepraxen in Österreich zur Verfügung? Dieser Beitrag gibt einen übersichtlichen Überblick über geeignete, seriöse und wirkungsvolle Wege, eine psychotherapeutische Praxis nachhaltig aufzubauen und zu füllen.

1. Eigene Website:

Eine professionell gestaltete Website ist die zentrale Grundlage jeder modernen Außendarstellung. Sie dient als digitaler „Praxisraum“, in dem Interessent:innen alle relevanten Informationen finden – ruhig, sachlich und im Einklang mit den Werberichtlinien. Nähere Informationen über die Werberichtlinien für Psychotherapeut:innen finden Sie in diesem Artikel.

2. Gesundheitsverzeichnisse und Berufsregister

Einträge in seriösen Verzeichnissen oder Fachplattformen erhöhen die Reichweite, ohne in eine werbliche Richtung abzudriften. Solche Einträge sind vollkommen legitim und erleichtern Patient:innen die Orientierung. Beispiele:

  • Österreichische Psychotherapeutenliste (Bundesministerium)
  • Berufsverbände
  • Regionale Gesundheitsportale
  • Fachplattformen im Gesundheits- oder Sozialbereich

3. Fachärzt:innen, Hausärzt:innen und Beratungsstellen

Viele Patient:innen kommen über Empfehlungen aus angrenzenden Bereichen. Hier geht es nicht um Werbung, sondern um kollegialen Austausch und interprofessionelle Kooperation. Empfehlungen funktionieren aufgrund des gegenseitigen Vertrauens – und diese Form der Sichtbarkeit ist fachlich und berufsrechtlich absolut unproblematisch.

  • Allgemeinmediziner:innen
  • Fachärzt:innen, z. B. Psychiater:innen oder Neurolog:innen
  • Klinische Psycholog:innen
  • Sozialberatungsstellen
  • Jugend- und Familienhilfe
  • Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens

4. Fachartikel & Vorträge

Die Werberichtlinien erlauben solche Informationsformate, wenn sie sachlich bleiben und nicht in Richtung Selbstanpreisung oder Heilsversprechen gehen.

  • Vorträge bei Vereinen, Gemeinden oder Gesundheitseinrichtungen
  • Beiträge in Magazinen oder regionalen Zeitungen
  • Interviews zu psychischen Gesundheitsthemen
  • Gastbeiträge auf Fachplattformen

5. Suchmaschinenwerbung: Google Ads

Google Ads bietet im Bereich Psychotherapie mehrere entscheidende Vorteile:

  • Sie erreichen genau jene Menschen, die gerade aktiv nach Psychotherapie suchen.
  • Anzeigen erscheinen nur auf konkrete Suchanfragen wie „Psychotherapie Wien“ oder „Psychotherapeutin Graz“.
  • Die Werbung ist nicht aufdringlich und entspricht damit den Vorgaben der Werberichtlinien.
  • Sie können die Praxis innerhalb weniger Tage spürbar füllen.
  • Google Ads lässt sich klar, ruhig und regelkonform formulieren – ohne marktschreierische Sprache.

Im Vergleich zu allen anderen Werbemöglichkeiten ist Google Werbung:

  • schnell wirksam
  • präzise steuerbar
  • messbar

Damit ist sie eine der effektivsten legalen Optionen für Psychotherapiepraxen in Österreich. Sie finden mehr Information über Google Werbung für Psychotherapeut:innen in diesem Artikel.

Wir helfen Ihnen auf Google sichtbar zu werden.

6. Praxisschild

  • Praxisschild
  • Orientierungshinweise im Gebäude
  • ruhige, unaufdringliche Beschriftung
  • Visitenkarten oder Informationskarten in ärztlichen Praxen

7. Social Media

Social Media kann eine Option sein – allerdings nur in einer sehr sachlichen und professionellen Form, zum Beispiel:

  • Psychoedukation
  • Informationen über Rahmenbedingungen
  • Hinweise auf freie Plätze (neutral formuliert)
  • Erwähnung der eigenen Methode

Was vermieden werden muss:

  • persönliche Geschichten von Klient:innen
  • Heilsversprechen
  • Selbstanpreisung
  • werbliche Übertreibung

Wir helfen Ihnen auf Google sichtbar zu werden.

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